Aufgrund des bevorstehenden Fachkräftemangels und des demografischen Wandels gewinnt “Employer Branding” an Gewicht. Employer Branding hat zum Ziel, ein unverwechselbares Bild des Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber aufzubauen und bildet so den Ausgangspunkt für das strategische und operative Personalmarketing und Recruiting im Unternehmen.
Dem Profilierungsgebot, das heißt dem Wahrnehmungs-, Wichtigkeits-, subjektives Vorsprungs- und Identifikationsgebot im Markenmanagement folgend, muss die Employer Brand ein eigenständiges, unverwechselbares, einzigartiges mit Bedeutung versehenes Arbeitgeberbild aufweisen. Dieses muss durch Klarheit und Benefits ebenso überzeugen wie durch einen relevanten Qualitätsstandard, durch Glaubwürdigkeit, Loyalität, Sympathie und Vertrauen, mit dem Potenzial, zielgruppenrelevante Veränderungen zu adaptieren. Je besser es dem einzelnen Unternehmen gelingt sich als Arbeitgebermarke (Employer Brand) zu positionieren, desto größer die Wahrscheinlichkeit, die richtigen Mitarbeiter zu finden und zu halten.
Die im Rahmen des Employer Branding-Prozesses erarbeiteten Arbeitgeberwerte, Benefits, Markenbilder und Tonalitäten sind dann konsequent und ganzheitlich im Rahmen der Kommunikationspolitik umzusetzen. Abgestimmt mit der Unternehmensmarke und der Produkt-/Dienstleistungsmarke arbeiten somit Personalmarketing & Recruiting – gemeinsam mit Kommunikationsabteilung daran, das Unternehmen bei den relevanten Zielgruppen bekannt zu machen. Bekanntheitsgrad und Image, sowie authentische Leistungsversprechen werden dann zur Erfolgsdeterminanten für das Recruiting.
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